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GSCO-Preis

Die Gesellschaft für das Studium des Christlichen Ostens (GSCO) hat einen Preis zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten gestiftet, die dem Studium des Christlichen Ostens gewidmet sind und die wissenschaftlichen Kenntnisse über die Geschichte und Theologie des Christlichen Ostens wesentlich befördern. Der GSCO-Preis ist mit 2.000 EUR dotiert und wird in der Regel im zweijährigen Turnus vergeben.

Ausgezeichnet werden können vorrangig wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten (Promotionen und Habilitationen) an einer Universität des deutschsprachigen Raumes. Diese Arbeiten können aus den Disziplinen Theologie, Kirchenrecht, Byzantinistik/Neogräzistik, Osteuropa- und Südosteuropastudien, Religionswissenschaft, Orientalistik und Slawistik stammen. Die eingereichten Qualifikationsarbeiten sollten hervorragend bewertet sein. Die Gutachten sind bei der Antragstellung mit einzureichen. Das Verfahren muss abgeschlossen sein und darf nicht länger als vier Jahre zurückliegen.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Sie besteht aus drei Fachwissenschaftlern/innen und beschließt einstimmig. In Ausnahmefällen kann der Preis auf mehrere Arbeiten verteilt werden. Die Preisverleihung erfolgt in einem öffentlichen Festakt im Rahmen der jeweiligen Jahrestagung.

GSCO-Preisträger/innen

Nachwuchspreis

 

Die GSCO hat zusätzlich einen mit 500,- € dotierten Nachwuchspreis gestiftet, der in der Regel ebenfalls im zweijährigen Turnus vergeben wird. Mit dem Nachwuchspreis können Diplom-, Master- und Lizentiatsarbeiten sowie u. U. hervorragende Seminararbeiten an einer Universität des deutschsprachigen Raumes ausgezeichnet werden. Das Verfahren muss abgeschlos­sen sein und darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

 Nachwuchspreisträger/innen 

GSCO Preisträger/innen

Fribourg

  • Dr. Anna (Sr. M. Faustyna) Kadzielawa: Ein neuer Aufbruch unter den russischen orthodoxen Nonnenklöstern nach dem Zerfall der Sowjetunion (Diss. Wien 2017). 
  • Dr. Ramez Mikhail: The Presentation of the Lamb. A Historical and Theological Analysis of the Prothesis and Preparatory Rites of the Coptic Liturgy (Diss. Wien 2017). 

Salzburg

  • Dr. Andrea Riedl: Kirchenbild und Kircheneinheit: Die theologischen Kontroversen zwischen Ost- und Westkirche im 13. Jahrhundert (Diss. Wien 2016).
  • Dr. Manolis Ulbricht: Coranus Graecus. Die älteste überlieferte Koranübersetzung in der Anatrope tou Koraniou des Niketas von Byzanz. Einleitung, Text, Übersetzung, Kommentar (Diss. Berlin 2015).

Nürnberg

  • PD Dr. Mihai-Dumitru Grigore: Neagoe Basarab – Princeps Christianus. Christianitas-Semantik im Vergleich mit Erasmus, Luther und Machiavelli (1513–1523) (Habil. Erfurt 2013).

Halle

  • PD Dr. Christian Lange, Mia Energeia. Untersuchungen zur Einigungspolitik des Kaisers Heraclius und des Patriarchen Sergius von Constantinopel (STAC 66), Tübingen 2012 (Habil. Salzburg 2010).
  • PD Dr. theol. Christian Münch, In Christo närrisches Russland. Zur Deutung und Bedeutung des „jurodstvo“ im kulturellen und sozialen Kontext des Zarenreiches. Erster Teil: Byzantinisches Erbe und altrussische Tradition (Diss. Bern); Zweiter Teil: Neuzeit (Habil. Bern), 2010.

Berlin

  • Dr. Oleksandr Petrynko, O.: Der jambische Weihnachtskanon des Johannes von Damaskus: Einl., Text, Übers., Komm., Münster 2010 (Diss. Eichstätt 2008).

Wien

  • Dr. Katharina Heyden: Die Erzählung des Aphroditian. Thema und Variationen (Diss. Jena 2008).
  • Dr. Mihailo Popovic: Mara Brankovic - Leben und Wirken einer Frau an einer kulturellen Schnittstelle zwischen Serben, Byzantinern und Osmanen (Diss. Wien 2005).

Nachwuchspreisträger/innen

Fribourg

  • Mag. Elias Haslwanter: Western Rite Orthodoxy: Eine Untersuchung orthodoxer Adaptionen der Eucharistiefeier aus der anglikanischen Tradition (Diplomarbeit).

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