Die GSCO

Die GSCO wurde 2001 als Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich arbeitender Institute und Einzelpersonen im deutschen Sprachraum zur Förderung der Erforschung des christlichen Ostens gegründet. Mit ‚Christlicher Osten‘ sind gemeint die kirchlichen Traditionen, die ursprünglich im Osten des Römischen Reiches bzw. östlich und südlich davon beheimatet waren.

Durch regelmäßige Konsultationen will sie die in diesem Bereich arbeitenden Personen vernetzen und dadurch einen Erfahrungsaustausch, gegenseitige Beratung und Kooperation ermöglichen. Im jährlichen Turnus wird zu diesem Zweck eine Jahrestagung durchgeführt.

Die GSCO vereint Theologen, Philologen, Historiker, sowie Vertreter der Kirchen in internationaler und überkonfessioneller Ausrichtung.

Im Jahr 2009 wurde erstmals ein "GSCO-Preis" verliehen. Er wird alle zwei Jahre vergeben und dient der Förderung wissenschaftlicher Arbeiten, die dem Studium des Christlichen Ostens gewidmet sind.


 

GSCO-Preis

Die Gesellschaft für das Studium des Christlichen Ostens (GSCO) hat einen Preis zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten gestiftet, die dem Studium des Christlichen Ostens gewidmet sind und die wissenschaftlichen Kenntnisse über die Geschichte und Theologie des Christlichen Ostens wesentlich befördern. Die GSCO ist eine Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich arbeitender Institute und Einzelpersonen im deutschen Sprachraum zur Förderung der Erforschung des Christlichen Ostens. Der GSCO-Preis ist mit 2.000 EUR dotiert und wird in der Regel im zweijährigen Turnus vergeben.

Ausgezeichnet werden können vorrangig wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten (Promotionen und Habilitationen) an einer Universität des deutschsprachigen Raumes. Diese Arbeiten können aus den Disziplinen Theologie, Kirchenrecht, Byzantinistik/Neogräzistik, Osteuropa- und Südosteuropastudien, Religionswissenschaft, Orientalistik und Slawistik stammen. Die eingereichten Qualifikationsarbeiten sollten hervorragend bewertet sein. Die Gutachten sind bei der Antragstellung mit einzureichen. Das Verfahren muß abgeschlossen sein und darf nicht länger als vier Jahre zurückliegen.

 

Über die Vergabe des Preises entscheidet die Jury. Sie besteht aus drei Fachwissenschaftlern/innen und beschließt einstimmig. In Ausnahmefällen kann der Preis auf mehrere Arbeiten verteilt werden.

 

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines öffentlichen Festaktes.

 

Eine erneute Ausschreibung wird demnächst bekannt gegeben (siehe "Aktuelles")